iPhone · Bildschirmzeit
Minuten muss man sich verdienen.
DoomIt sperrt deine Social-Apps, sobald das Tagesbudget leer ist. Nachschub gibt es für jede handyfreie Nachtstunde und für Übungen, die die Kamera mitzählt.
Ab iOS 17. Braucht Bildschirmzeit-Freigabe. Kein Konto, keine Cloud.
So läuft es
Drei Schritte, dann macht die App das allein.
Eingerichtet wird einmal. Danach siehst du DoomIt vor allem im Widget — eine App gegen Bildschirmzeit sollte nicht selbst Bildschirmzeit kosten.
Apps und Nachtfenster wählen
Im Bildschirmzeit-Picker tippst du auf „Social“ und wählst einzeln ab, was du beruflich brauchst. Dann legst du fest, wann Nacht ist — zum Beispiel 22:00 bis 07:00.
Nacht halten, morgens gutschreiben
Jede Nachtstunde ohne die gewählten Apps bringt 3 Minuten für den nächsten Tag. Wer um halb zwölf noch mal draufschaut, verliert die Stunde — nicht die Nacht.
Tagsüber nachverdienen
Ist das Budget leer, sind die gewählten Apps zu. Zehn Liegestütze bringen 2 Minuten, sofort — nicht erst morgen. Genau das ist die Reibung, die den Griff zum Handy unterbricht.
Challenges
Der Wechselkurs.
Liegestütze und Kniebeugen zählt die Kamera, den Plank misst sie über die Haltung — alles auf dem Gerät, ohne Vorschaubild. Wer die Kamera nicht freigibt, bekommt stattdessen den Timer.
Serie
Wer die beiden Tages-Challenges schafft, spart 5 Minuten an. Ausgezahlt wird alle 5 Tage. Nach 30 Tagen kommt ein Joker dazu, der einen ausgelassenen Tag überbrückt.
Wenn das Konto leer ist
Dann bietet DoomIt 60 Sekunden Atmen an, einmal am Tag, für 10 Minuten. Gutgeschrieben wird erst, wenn du die Minuten danach noch willst — oft ist der Impuls bis dahin weg.
Datenschutz
DoomIt erfährt nicht, welche Apps du sperrst.
Kein Konto, keine Cloud
Es gibt keine Anmeldung und keinen Server, an den etwas ginge. Budget, Serie und Nachtprotokoll liegen im Speicher deines iPhones.
Auswahl bleibt undurchsichtig
Apples Picker gibt der App nur anonyme Kennungen zurück. Sie kann die Apps sperren und ihr Symbol zeigen — welche es sind, steht ihr technisch nicht zur Verfügung.
Kamera zählt, sie speichert nicht
Die Bilder gehen vom Sensor direkt in Apples Vision-Analyse und danach weg. Nichts wird aufgezeichnet, nichts verschickt, kein Zugriff auf deine Mediathek.
Die vollständige Fassung steht in der Datenschutzerklärung.
Der Ton
Aufgezogen wird das Handy, nie du.
„Eine Stunde. Instagram hat noch nicht nach dir gefragt.“ nach der ersten gehaltenen Stunde
„Passiert. Ab jetzt zählt wieder jede Stunde.“ nach einer unterbrochenen Stunde
Der Ton wird wärmer, je schlechter die Nacht lief. Wer nachts zum Handy greift, hat selten einen guten Abend — dann tritt die App nicht nach. Scham führt zur Deinstallation, nicht zur Besserung.
Und die Zahlen bleiben trocken: Das Nachtprotokoll sagt „ungestört, +3“. Es sagt nicht „stark, Champion“.
FAQ
Häufige Fragen
Kann ich die Sperre umgehen?
Ja. Du kannst die Freigabe in den Einstellungen zurücknehmen oder DoomIt löschen. Die App ist Reibung, kein Gefängnis — und niemand baut eine Sperre, die man mit dem eigenen Gerät nicht aufheben könnte. Was sie leistet: Der Griff zu Instagram kostet plötzlich einen Schritt mehr, und das reicht öfter, als man denkt.
Verliere ich Minuten, wenn ich nachts den Wecker ausmache?
Nein. Gemessen wird nur die Nutzungszeit der Apps, die du ausgewählt hast. Entsperren, Uhrzeit prüfen, Anruf annehmen — nichts davon zählt.
Sieht jemand, welche Apps ich gesperrt habe?
Nicht einmal DoomIt selbst. Apples Auswahl liefert der App nur anonyme Kennungen; sie kann damit sperren und das Symbol anzeigen, aber nicht auslesen, um welche App es geht. Es gibt auch keinen Server, an den sie etwas senden könnte.
Werden Kamerabilder gespeichert?
Nein. Die Bilder werden auf dem Gerät ausgewertet und sofort verworfen — nichts wird gespeichert, nichts gesendet. Während der Übung bleibt das Display dunkel: Gezählt wird per Stimme, damit niemand 45 Sekunden auf sich selbst starrt.
Was, wenn ich die Kamera nicht freigeben will?
Dann läuft die Übung über den Timer. Die Kamera ist Zeremonie, kein Betrugsschutz: Wer schummeln will, schafft das ohnehin. Sie macht Schummeln nur aufwendiger als die Übung selbst.
Braucht DoomIt ein Konto?
Nein. Keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse, keine Synchronisierung. Alles liegt auf dem Gerät — bei einem Gerätewechsel fängst du deshalb neu an.
Warum ist die Belohnung fürs Weglegen ausgerechnet mehr Handy?
Weil das der Einstieg ist, nicht das Ziel. Die Minuten sind die Währung, die man sofort versteht; daneben wachsen Serie und Nachtprotokoll. Wer nichts ausgibt, sieht sichtbar etwas anwachsen.
Gibt es DoomIt für Android?
Zunächst nicht. Die Sperrmechanik hängt an Apples Family Controls; eine Android-Fassung wäre ein eigener Nachbau und steht nicht in Arbeit.
Was kostet DoomIt?
Der Preis steht noch nicht fest und wird hier vor dem Start ergänzt. Fest steht: Es gibt keine Werbung und keinen Weiterverkauf von Daten — dafür wäre in einer App ohne Server auch nichts vorhanden.